Pannenserie im AKW Mühleberg

Das AKW Mühleberg wird vom 24. bis 26. Mai 2013 erneut wegen Undichtheit an einer Reaktorumwälzpumpe abgeschaltet. Die BKW erwähnt in ihrer Medienmitteilung „Bei der betroffenen Pumpe wurde während der Jahresrevision 2012 und präventiv im Rahmen der Zwischenabschaltung im Januar 2013 bereits die Wellenabdichtung ausgetauscht.“

Die Pannenserie begann jedoch schon viel früher. In der Jahresrevision August-September 2010 wurde an den Umwälzpumpen grössere Arbeiten ausgeführt. Im Monatsbericht September 2010 steht; “Ein wichtiges Projekt der diesjährigen Jahresrevision war die vollumfängliche Erneuerung der Antriebe und der Steuerung der Reaktorumwälzpumpen. Während der Inbetriebsetzungsphase erfolgten zwei Umwälzpumpenausfälle am 13. und am 15. September, welche zu Leistungsreduktionen führten.”[1]

Was ist los in Mühleberg? Es fällt auf das an den Umwälzpumpen seit 2010 gebastelt wird. Es handelt sich nicht um  präventive oder wie von der BKW genannt geplante Arbeiten sondern um eine Pannenserie welche seit dem Austausch der Antriebe im 2010 fortgeht. Erst waren es Messsignale und nun Dichtungen welche zu Störungen führen. Probleme welche man früher nicht kannte. Weltweit gibt es rund 90 Siedewasserreaktoren wie Mühleberg, da sollte man meinen eine Reaktorumwälzpumpe sei ein Standardprodukt. Die Pannenserie lässt sich nur dadurch erklären dass dem Uraltreaktor (erste Inbetriebnahme 1971 also vor 42 Jahren) entweder die Ersatzteile ausgehen, oder zu einem nicht kompetenten  Ersatzteillieferanten gewechselt wurde oder die nötigen Investitionen in den Unterhalt nicht getätigt werden.

An dieser Stelle muss nochmals auf die Berichte der OSART Mission verwiesen werden:

  • OSART Bericht im Jahr 2013, 1.5(1) Industrial Safety Programme Issue: The industrial safety programme is not in line with good industry standards.
  • OSART Bericht im Jahr 2001, 1.5 Industrial Safety Programme  „However, several industrial safety practices at the plant are below good international practice.

Auch die IAEA-OSART Mission belegt der Industriestandard wir in Mühlberg nicht erreicht.

 

Die Reaktorumwälzpumpe (recirculation system) wird zusammen mit den Brennstäben zur Leistungsregulierung des Atomreaktors verwendet, ein Versagen der Reaktorumwälzpumpe muss ernst genommen werden, es handelt sich um relevantes Reaktorbauteil im Primärkreislauf.

 

[1] Monatsbericht über den Betrieb der schweizerischen Kernkraftwerke September 2010. http://www.nuklearforum.ch/de/fakten-und-wissen/monatsberichte

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Fukushima, Katastrophe ohne Ende

Radioaktives Wasser entrinnt der Anlage und Notkühlpumpen versagen. Imme mehr Radioaktives Wasser kontaminiert die Umgebung, die provisorischen Lagerbecken für das kontaminierte Wasser sind randvoll. Die Katastrophe in Fukushima nimmt kein Ende, lesen sie den  Artikel im “Powermagazin”.

http://www.powermag.com/nuclear/5516.html

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Mühleberg “Befristete Bewilligungen waren politisch motiviert”

An der Verhandlung des Bundesgericht zur unbefristeten Betriebsbewilligung für das AKW Mühleberg waren sich die Richter bezüglich des Artikel 21 im Besonderen Absatz 2 uneinig. Absatz 2 besagt “Die Betriebsbewilligung kann befristet werden”. Die Richter begründeten in ihren Plädoyers eine unbefristete Betriebsbewilligung. Wozu der Absatz 2 im Gesetz vorgesehen ist konnten sie sich jedoch nicht erklären, also sah man davon ab.

Ein Bundesrichter behauptete in seinem Vortrag; “die befristeten Bewilligungen waren Politisch motiviert”.

Da hat sich das Bundesgericht aber gewaltig geirrt. Tatsache ist dass das AKW Mühleberg von Beginn weg mehrere nach Artikel 21, Absatz 2 befristete Bewilligungen erhielt. Diese waren aber nicht Politisch Motiviert!

Hier ein Zitat aus dem “Gutachten zum Gesuch zur unbefristeten Betriebsbewilligung  und Leistungserhöhung für das KKM” erstellt im Oktober 1991 von der damaligen HSK (heute ENSI), Kapitel 1.1, Gesuch und bisherige Bewilligungen: “Bis Ende 1980 hat das EVED (heute UVEK) die Betriebsbewilligung jeweils um relativ kurze Zeitabschnite von einem halben bzw. einem ganzen Jahr verlängert. Grund war die Entwicklung der Notkühlkriterien in den USA, und deren allfällige Auswirkungen auf das KKM. In ihrem Statusbericht 11/72 von Ende 1980 hat die KSA die Sicherheit des KKM neu beurteilt. Diese Stellungnahme führte am 23.12.1980 zur Verlängerung der Betriebsbewilligung bis 31.12.1985, in der mit einerAuflage die Nachrüstung eines autarken, redundanten Notstandsystems verlangt wurde. “

Hätten sich die Bundesrichter (mit Ausnahme der Bundesrichterin) mit der Frage auseinandergesetzt wozu Art21, Abs 2 da ist hätten sie zu einem anderen Schluss kommen müssen! Denn, in oben zitierter Schrift ist praktisch dargelegt und begündet wann Abs 2 anzuwenden ist. Einerseits wenn International neue Erkenntinsse auftauchen. Das ist mit Fukushima der Fall, in Bezug auf Kühlmittelfasung, Notstrom und “Accident Management” wurde von der Atomindustrie einiges dazu gelernt. Zweitens bei gravierenden Nachrüstungen, 1980 war dies mit der Nachrüstung des Notstandsystems SUSAN der Fall. 2011 forderte das ENSI ein zusätzliches Nachwärmeabfuhrsystem, dies ist eine absolute Analogie zur Situation von 1980 da die Nachrüstung in die Integrität des Containments/Reaktors eingreift.

Der gestern vom Bundesgericht gefällte Entscheid weicht also von der Bisherigen Praxis, der Anwendung des Art 21, Abs 2 ab!

Die nicht Anwendung des Art21, Abs2 durch das Bundesgericht zeigt die Schweiz ist ein Atomstaat, der Atomausstieg eine Farce!

 

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AKW Mühleberg: 2022 ein Kompromiss? NEIN!

Das AKW Mühleberg ging 1971 erstmals ans Netz hatte einen schweren Brandfall der zur beinahe-Katastrophe führte. Danach wurde das AKW 1 Jahr lang geflickt und ging dann 1972 wieder ans Netz. Es ist also heute 42 Jahre alt!

Der Kanton beschloss heute als Gegenvorschlag zur Initiative “Mühleberg vom Netz” das AKW so “lange als sicher” laufen zu lassen. Jedoch spätestens 2022 vom Netz zu nehmen. 2022 sei es dann 50 Jährig, was (Siehe oben) nicht stimmt. Es ist dann nämlich ab seiner ersten Kritikalität gerechnet 51 Jährig, dies Unfalljahr wird dem AKW immer wieder “geschenkt”. Das AKW war schon als Neuanlage ein Unfallreaktor.

Nun das eine Jahr ist nicht Stein des Anstosses. Es ist einfach unglaublich wie die Politik Betriebsjahre aushandelt. Die Atomlobby welche die grössten Bestandteile ihrer AKW für 30 Jahre auslegte und diese nun seit 40 Jahren betreibt behauptet dass die Kraftwerke auch nach 50 und gar 60 Jahren noch “up 2 date” seien. Vom technischen Standpunkt her ist klar dass alternde Technik ein höheres Ausfall-, Versprödungs- und Korrossionsrisiko hat. In diesem Sinne ist es Verrückt diese überalterte Technologie weiterlaufen zu lassen. Hier gilt es anzumerken dass die IAEA welche den Aufseher über die weltweiten Atomanlagen spielt einen Atomförderungsartikel im Statut hat, die Lobby kontrolliert sich also selbst. Sie kontrollierte auch FUKUSHIMA, welches bis zum 11.3.2011 als Sicher galt!

Im Jahr 2010 gab es den Plan neue AKW in der CH zu bauen. Als Referenzen wurden  Reaktoren wie AP 1000, der EPR usw. genannt. Für diese Reaktoren gab es Werbung wie: Räumliche Trennung, 4 fache Ausführung der Reaktorsicherheitseinrichtungen, Kernschmelzeauffangvorrichtung, Contaimentkondensationsvorrichtung, freilaufende Konvektionskühlung….

All die obengenannten “Features” hat das AKW Mühleberg nicht. Nein. Dem AKW fehlt es an weit mehr. Aareunabhängige Kühlwasserversorgung, intakter Kernmantel, Räumlich getrennte Sicherheitseinrichtungen, ausreichende räumliche Brandschutztrennung, herstellung der Erdbebensicherheit von 17 Anlageteilen welche 2007 im HSK-Bericht aufgelistet wurden, ausreichender Flugzeugabsturzschutz (Dach nur 15cm Beton), betriebliche Sicherheit (Siehe OSART) und. und. und….

Ist es nun eine Frage des Aushandelns oder der technischen Vernunft wann ein AKW stilllzulegen ist?

Wer garantiert Sicherheit, das ENSI welches unmittelbar nach jedem Ereignis entwarnt und noch nie auch nur eine temporäre Ausserbetriebnahme verfügte? (Man erinnere sich 2011 im Sommer musste schnell ein Rohr auf den SUSAN Einlauf montiert werden. Zumindest von März bis Sommer hätte das AKW also stehen müssen.)

Die IAEA welche im “vor Fukushima Japan” auch alles als Sicher gelten liess?

Die BKW, welche immer nur monetäre Interessen verfolgte?

Der Regierungsrat, welcher immer auf die Sicherheitsaussagen des ENSI verweist?

Der Regierungsrat sollte auf einen Gegenvorschlag verzichten, er ist nun Mitschuldig wenn sich in Mühleberg bis 2022 ein Atomunfall ereignet. Wir das Volk sind alleine gelassen, spätestens am Abstimmungstag werden wir dem AKW den Todesstoss geben. Wenn ES den nicht schon zuvor UNS gegeben hat.

Der Regierungsrat verweist auf das Monetäre Risiko der Vorlage. Das Risiko liegt jedoch in der Atomanlage Mühleberg!

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ENSI, Aktionsplan Fukushima 2013: Zum Lachen wenn es nicht so Ernst wäre!

In seinem heute aufgeschalteten “Aktionsplan Fukushima 2013” ist folgendes  zu lesen:

Seite 34/37/PP37/LA: +Die Erkenntnisse aus dem Unfall in Fukushima wurden in den Aktivitäten zur Sicherheitskultur in den KKW und beim ENSI im Laufe des Jahres 2012 integriert und werden in den Folgejahren innerhalb der regulären Tätigkeiten zur SICHERHEISTKULTUR weitergeführt.”

Es fragt sich;

  1. hat das ENSI den OSART Bericht Mühleberg gelesen und verstanden.
  2. wann wird die Sicherheitskultur ihr Ziel erreicht haben, “in den Folgejahren”. Gemäss dem OSART Bericht ist in mehreren Punkten zu Sicherheitskultur zwischen 2001 und 2012 keine Verbesserung erkennbar
  3. Interessiert das das ENSI überhaupt?

Lesen Sie auch: Der Beobacher, akw-muehleberg_liste-von-versaeumnissen

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Missmanagement im AKW Mühleberg wo war das ENSI

 Die OSART Mission zeigte das Missmanagement im AKW Mühleberg auf. Man/Frau fragt sich wieso hat das nicht bereits das ENSI bemerkt. Beurteilt / Überwacht das ENSI die betriebliche Sicherheit der AKW nicht? Nun das ganze ist kein Novum, bereits 2001 rügte die OSART Mission dass das AKW nicht der Internationalen guten Sicherheits Praktiken entspricht. Das ENSI liess gewähren und die OSART Reklamiert 2012 wieder.

  • OSART Bericht im Jahr 2013, 1.5(1) Industrial Safety Programme Issue: The industrial safety programme is not in line with good industry standards.
  • OSART Bericht im Jahr 2001, 1.5 Industrial Safety Programme  „However, several industrial safety practices at the plant are below good international practice.

 Lesen Sie hier mehr: http://www.juergjoss.ch/?p=335

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Harte Kritik der IAEA am Management des AKW Mühleberg! Missmanagement! Blindes ENSI!

Am 31. Januar 2013 Abends legte die BKW den Bericht der OSART Mission von Ende letztem Jahr auf Ihrer Homepage auf. Der Bericht zeigt Misstände im Management, im Anlagenbetrieb und der Überwachung. Wohl deshalb wurde er ohne Medienmitteilung auf der Homepage BKW Kernenergie aufgeschaltet.

Am Freitag Abend 1. Februar 2013 um 16:45h wurde der OSART Bericht auch auf der ENSI Seite ausfgeschaltet. Das ENSI fordert nun wieder “knalhart”: “Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI erwartet, dass das Kernkraftwerk Mühleberg die offenen Punkte angeht.” Nun ich frage mich wieso hat dass ENSI die Punkte der OSART Mission nicht zuvor selbst festgestellt?

Ende 2011 verliess der langjährige Leiter und Physiker Patrick Miazza des AKW Mühleberg seine Stelle und überliess die Führung des AKW fortan dem Elektrotechniker Hr. Martin Saxer. Der Weggang von Patrick Miazza überraschte die Ankündigung kam damals Anfang Dezember und bereits im Januar darauf war er ersetzt. Die Hintergründe wurden nicht bekannt. Sicherlich war das Fukushima-Jahr eine Stresssituation für den Kraftwerkleiter, Demonstrationen und Sitztsperren von AKW-Gegnern gleich vor dem Kraftwerk zeigten den Betreibern “Wir glauben nicht mehr an die Sicherheit des AKW”.

Nun in einem AKW gibt es viel Technik, die Ansprüche an das Kader sind hoch obwohl die Maschine Strom produziert ist es nicht alleine der Elektrotechniker der die Technik beherrscht, im AKW sind Chemiker, Physiker, Mechaniker, Strömungstechniker, Materialspezialisten, Servicetechniker aller Art, Klima- Lüftungs- Kältetechiker usw. tätig. Organisation ist das wichtigste, ist die Strucktur fehlerhaft werden falsche Entscheide gefällt oder Kommandos zeitlich verzögert. Und gerade dies stellte die IAEA fest!

Im Oktober 2012 besuchte eine Delegation der IAEA in einer OSART Mission das Kraftwerk Mühleberg, diese hatte die Organisation und den Betrieb des Kraftwerks zu beurteilen. Der nun vollständig veröffentlichte Bericht kritisiert das Management des AKW stark. Auch wenn dies die BKW in ihren Medienmitteilungen zu beschönigen versuchte.

Hier ein Auszug aus der OSART-Kritik:

  • Die Schichtübergabe erfolgt ohne Dokumentation des Anlagenzustandes!!
  • Validierprotokolle wurden nicht ausgefüllt
  • Das On the Job Training ist mangelhaft!!
  • Das Management ist zu wenig auf der Anlage!!
  • Das Management zitiert oftmals “unser Standard” dieser ist aber nicht dokumentiert
  • Lokale Instruktionsblätter werden zu wenig auf ihre Aktualität geprüft
  • Korrekturmassnahmen erfolgen nicht in rationeller Zeit!!
  • In 8 Schichten im Jahr 2012 war kein ausgebildeter Feuerwehrmann auf der Schicht!!
  • Das Industrielle Sicherheitsprogramm entspricht nicht dem guten Industrie Standard. “1.5(1) issue: The industrial safety programme is not in line with good industry standards.”
  • 44 Modifikationen seit 2009 sind noch nicht abgeschlossen. “Forty-four modifications implemented since 2009 and turned over to Operations, have not been closed.”
  • Notsteuerzentrale SUSAN: Das SUSAN Gebäude kann nicht auf lange Zeit als Notstandsgebäude benutzt werden! “The SUSAN building is protected against external risks and is equipped with communication tools with the on and off site locations, but in its current state its long-term habitability by the emergency team is not ensured.”

usw.

Die Liste ist erschreckend!!!! Das Management das AKW Mühleberg ist Mangelhaft, die BKW muss sofort handeln! Das Management des AKW hat keine Qualität! Wäre das AKW Mühleberg ein Pharmabetrieb müsste er die Produktion einstellen! Im Statut der IAEA steht “zur Förderung der Atomenergienutzung” kein Wunder winkt diese Behörde das AKW trotz seiner Managementmängel durch!

http://www.iaea.org/About/statute.html#A1.1 ARTICLE II: Objectives: The Agency shall seek to accelerate and enlarge the contribution of atomic energy to peace, health and prosperity throughout the world.

Dieser Link führt zum Bericht der OSART: Innerhalb des Dokuments werden die Felherhaften Positionen unter “Recommendations” aufgelistet.

Auszug der kritischen Punkte aus dem Bericht:

1.5(1) issue: The industrial safety programme is not in line with good industry standards.


 

  • However there is no independent, systematic review and reporting of the on-going safety performance from the plant manager to the utility CEO and review of these reports by Management Board of KKM.
  • The KKM plant manager reports to the board relatively freely and at his own discretion. There is no specific structure or indicators to be evaluated.
  • The function of the Management Board of KKM concerning the safety review of plant
    operation on a continuing basis with formal reports resulting from this activity is not a
    formally established requirement

Suggestion: The utility should consider improving its means for an independent nuclear
oversight with a continuous review of safety performance at the nuclear power plant.


 

  • Managers do not spend enough time in the field to observe work places and plant status, to coach plant personnel and to communicate and enforce management expectations. However, there has been a decreasing trend in the use of this process between 2008 and 2011.
  • The power plant management has a set of objectives including focus on nuclear safety and an overview of the management expectations is described in a document entitled “Our standards” (“Unsere Standards”). However, it is not common practice by management to explain what this means in concrete terms and to coach the individual.
  • There are gaps in setting management standards and communicating them to the staff to report minor problems on equipment and near misses.
  • Plant management has recognized that internal goals are not reached but has not yet been able to mitigate the situation.

Suggestion: The plant management should consider spending more time in the field to
observe work places and plant status, coach plant personnel and to communicate and enforce management expectations.


  • Industrial safety near-miss reporting is low compared to accident statistics. During the outage 2012 there were one accident with lost work days, 29 instances where minor treatment was necessary but at the same time no nearmiss report was prepared. There is no evidence that line managers expect and enforce near-miss reporting.
  • Cable drums not fixed
  • In the decontamination area a hot bath with a mixture of water and “Ibel Ex”(a
    caustic detergent) (da LAbel EX steht für Explosionsfähig, Anmerkung J. Joss) was not equipped with any warning signs.

Recommendation: The plant should improve the industrial safety programme to further decrease the industrial safety accident rate.

 


Suggestion: The plant should consider enhancing its training policies and programmes to
ensure appropriate training and qualification of OJT instructors. OJT-On The Job


 

The plant does very limited self-assessment of the fire prevention and protection programme. Performance indicators are not defined and systematically used to review status and effectiveness of the plant fire protection programme.


 

  •  The Shift Manual describes that the field operators have to use a checklist during their shift turnover. However, it was observed that this checklist is not always used during shift turnover.
  • The Shift Manual asks that all local instructions in the plant are to be checked regularly to see if they are still valid. If valid, the documents receive a stamp with the check date. However, the validation is missing on some local documents.

Suggestion: The plant should consider clearly identifying and reinforcing its management expectations, its monitoring and assessment practices in operation to ensure that these expectations are well understood and applied correctly by operators at all times.


 

Two qualified fire-fighters may not be present on the shift at all times because
of age limitations. (Operators above 52 years are not qualified to perform
firemen duties.)

  • In 8 out of 1045 shifts in 2012 two trained operators qualified to perform firemen duties were not available.
  • Compensatory plant measures to call plant fire brigade staff do not ensure that they can arrive at the plant earlier than the external fire brigade. Test of mustering of the plant fire brigade in non-working hours has not been performed.

 

4.1(1) Issue: The plant maintenance staff does not always meet plant requirements and there are areas where expectations are not specified in enough detail.

  • Status of maintenance discrepancy reports on safety-related equipment is not followed and acted upon in a timely manner properly by maintenance personnel (two maintenance discrepancy reports from 2011 were still open and not closed)
  • Expired calibration period for some electrical instrumentation in electrical laboratory
    as a recurring issue used for calibration of non-safety-related instrumentation
  • Maintenance procedure of reactor pressure relief valve developed by OEM supplier not verifiably reviewed and approved by the plant

Recommendation: The plant should ensure that sufficiently detailed expectations are
provided and proper adherence to plant requirements is demonstrated in maintenance area by plant maintenance staff.


 

A backlog exists on closing modifications and there is no tracking indicator on
implemented modifications remaining open. Forty-four modifications implemented
since 2009 and turned over to Operations, have not been closed. Final closure requires affected documentation be updated.

Recommendation: The modifications process should be enhanced to ensure changes to the plant are identified and closed in a timely manner.


 

Corrective actions (CA): Closed corrective actions took on average of nearly 3 years to complete; At the time of the OSART review, the plant had a total of 19 overdue CA from deviation reports.

Recommendation: The plant should embrace and promote the operating experience program and methods throughout the plant, to ensure corrective actions are timely and OE is used throughout the plant in day-to-day activities.


 

6.2(1) Issue: Not all departments fully engage with identifying and reporting internal events and not all events that meet internal reporting criteria are reported in order to facilitate learning from events.

  • For 2012, up until October 10th, the departments Services (DM) and Surveillance
    (UM) wrote 68 and 59 low-level event reports, respectively. On the other hand, the
    departments Operations (BM) (excl. the OE manager) and Mechanical Engineering
    (MM) only participated with 19 and 11 deviation reports, respectively. Department
    Electrical Engineering (EM) has not reported any deviation reports for 2012. Wir erinnern uns Hr. Martin Saxer der heutige Kraftwerksleiter war vorher Leiter dieser Abteilung bevor er zum Kraftwerksleiter wurde!!
  • Quality Assurance audit reports, Operational Decision Making (ODM) reports and
    information from pre- and post-job briefs are currently not put into any database

Suggestion: The plant should consider to encourage and reinforce reporting of identified
problems at all levels and all departments, inside and outside the organization, according to
well established criteria.


 

6.5(1) Issue: Analysis of events is not performed in a timely manner and with sufficient level of detail. Root causes, human factor and corrective actions are not always defined in a specific and measurable way.


The control, handling and labeling of chemicals in the plant is not always performed in a way that ensures safe and efficient application and the team has recommended changes.

  • Appropriate written instructions are not provided to radiation workers to ensure their
    safety.
  • Events have occurred in the past when inappropriate actions were undertaken which have led to internal contamination events and spreads of contamination. Wissen das sie KKM Mitarbeiter?
  • Without written radiological work controls (called a Radiation Work Permit), there is
    a risk that inadequate controls will be in place for work which can lead to a spread of
    contamination or unplanned exposure.

Recommendation: The plant should reinforce its work control and risk assessment system with the use of an RWP to ensure adequate, written radiological work controls are provided consistently at all times.

7.3(1) Issue: The controls in place at the plant for radiation hazards do not always fully minimise the radiation doses to workers.

Suggestion: The plant should consider enhancing controls for radiation hazards in place to ensure radiation doses to workers are always minimised.


 

Auch die Chemieabteilung hat Organistions-Probleme

  • The chemical phenyl-xylyl-ethane (needed for analytical measurements –
    “scintillator”) was valid only to 01.04.2012, but it was still in use.
  • Of 800 safety data sheets only 200 valid were available, the other 600 safety data
    sheets have been valid but an IT error made them invalid.
  • Ether (high flammable) and hydroxide peroxide (fire-promoting) were stored in a domestic non Ex-protected fridge.

Recommendation: The plant should enhance its policy, programs and procedures to ensure
safe and effective application of chemicals.


 

9.2(1) Issue: KKM has several locations which can be used in emergency situations by the
emergency team. However, most of the facilities are not fully protected against all
emergency conditions (i.e. with protection against radioactive release, fire, flooding
and seismic event). The SUSAN building is protected against external risks and is equipped with communication tools with the on and off site locations, but in its current state its long-term habitability by the emergency team is not ensured.

Recommendation: The plant should provide all reasonable protection for the persons on the site in an emergency with radioactive release to avoid any unjustified health risks.


 

  • The sludge tank 20 A45 is designed for a lifetime of 40 years. It is classified as
    components of safety class 4. It has not been inspected since 1995. The plant has no
    available data about the life-time of the internal coating. It has not been assessed for
    the LTO period.
  • The result of scoping is described only as a part of each specific AM report prepared
    for safety systems. There is no overall list of SSCs in a scope for LTO in an
    equipment master list.
  • There is an ENSI requirement to revise AM Reports each 10 years at least.
    One report has not been revised within the period specified.

Suggestion: The plant should consider to verify that the scope of SSCs is complete for LTO and properly documented, and that the ageing management review has been performed for all SSCs within the scope.

Suggestion: The plant should consider to review ageing management programmes to ensure that this programme contains all generic IAEA AMP attributes including evaluation against them.


 

11.3(1) Issue: Environmental qualification (EQ) of originally installed safety cables of class 1E is not completely revalidated for LTO.

  • Several safety systems still have the originally installed class 1E cables and have their
    original qualification documentation files. Qualified life-time of originally installed
    class 1E cables has been defined for 380V power cables, but not yet for control
    cables.
  • ENSI-B01 guideline requires the plant to prepare AM (Ageing Management) reports
    for all 1E class components. In some AM Reports for class 1E safety cables the
    qualified life-time has not been defined.
  • Qualification of original safety control cables was not revalidated for LTO.

Recommendation: The plant should take measures to revalidate environmental qualification for LTO.


Unfall- Accident Management

If multiple measures are described within one AMM strategy using different systems, often no prioritisation is given.

  • Information is missing in the AMMs concerning the time needed or allowed to perform the individual action(s).
  • The level of detail of instructions to the staff which must perform the action is coarse.
  • No information is provided in the AMM check lists on how to proceed if one check fails; nor are any instructions written down to indicate, whether the check list has to be followed in hierarchical order or if parallel actions are allowed or recommended.
  • Success criteria or information concerning which plant parameters are to be monitored and what to do, if one instrument fails, are limited.
  • AMM(s) available in the current emergency documents folder to be used by plant
    personnel in case of an accident, are not always linked to the symptom oriented flow
    chart.

Suggestion: The plant should consider improving the descriptive details, priorities and
clearly written rules of usage of the guidance given in the procedures (AMM) and guidelines (SAMG). Particular consideration should be given to strategies that have both positive and negative impacts or those with multiple measures planned in order to provide a better basis for a decision about which strategy constitutes a proper response under a given plant damage condition.


  • 14.2(1) Issue: The use of the containment venting system CDS under all expected conditions and the link to the use of the containment spray system DSFS is not clearly described in relevant documents: operating procedure, AMM and SAMG.
  • The actions to be taken in case the rupture disc in the CDS system fails are not clearly described. A detailed estimation of the possible positive and negative consequences is missing.
  • No clear guidance is provided for severe accident cases with possible enhanced leakages from the primary containment (hydrogen, aerosols, noble gases) into the secondary containment at high containment pressure.

Recommendation: The plant should clearly describe in the operating procedure, the AMM and the SAMG documents the use of the containment venting system CDS under all expected conditions for the strategies a) cooling of the torus by steam release through the CDS and b) use of CDS and DSFS under severe accident conditions to prevent containment failure and to minimize activity releases.

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BKW: ARRÊTEZ LE BRICCOLAGE À MÜHLEBERG!

Lesen Sie die Medienmitteilung!

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AKW Mühleberg Langzeitsicher? z.B. Materialzustand des Primärcontainments

Das ENSI glaubt das AKW Mühleberg ist Langzeitsicher, dies obwohl es noch massive Abklärungenn welche eigentlich in einem umfassenden Langzeitsicherheitsbericht bereits abgeklärt sein sollten, der BKW in Auftrag gibt. Es geht um die Integrität (Festigkeit) des Primären Containements Drywel den Stahlbehälter rund um den Reaktor welcher die erste Sicherheitsbarriere bilden sollte. Im Langzeitsicherheitsbericht des AKW Beznau war nachzulesen: Im Stahlcontainment des AKW Beznau ist an unzugänglichen Orten Muldenkorrosion aufgetreten. Dies in isolierten Zwischenräumen zwischen der Betonkonstruktion und dem Stahlcontainement. Erkannt wurde diese Korosion bereits vor Jahren.

Man/Frau könnte nun davon ausgehen dass auch imAKW Mühleberg nachgeschaut wurde ob es an ähnlichen schwer zugänglichen Stellen zu Korrossion gekommen sei. Dem ist aber nicht so, Mühleberg erhält erst jetzt mit einer Frist bis Ende 2013 die ENSI- Auflage Untesuchungskonzepte (also nicht Untersuchungen sondern nur Konzepte) vorzulegen.

Auszug aus den ENSI Forderungen: 7. Das KKM wird aufgefordert, dem ENSI bis zum 31. Dezember 2013 ein Konzept vorzulegen, wie der Materialzustand des Primärcontainments umfassender beurteilt werden kann. Dazu sind insbesondere die bisher als unzugänglich eingestuften Bereiche des Drywells sowie die ermüdungsrelevanten Bereiche der Überströmrohre zu betrachten. Es sind zerstörungsfreie Messtechniken, Analysen zu den relevanten Korrosionsmechanismen und mögliche Abhilfemassnahmen zu berücksichtigen. Basierend auf den Erkenntnissen hat das KKM im Hinblick auf den Langzeitbetrieb das weitere Instandhaltungskonzept für das Primärcontainment festzulegen.

Bildlegende: Der Bereich zwischen Stahlcontainement und Betonkonstruktion ist an vielen Stellen nur schwer zugänglich.

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Atomförderbehörde ENSI gibt dem AKW Mühleberg wohl wieder Aufschub

Heute wurde auf der Homepage des ENSI folgender Blogbeitrag eingestellt. “ENSI sieht keinen Handlungsbedarf aus österreichischer Fachstellungnahme”

In einer Stellungnahme hält das ENSI auf Seite 5 in Empfehlung 5 folgendes fest:

“Das ENSI hat in der sicherheitstechnischen Stellungnahme zum Langzeitbetrieb des KKM die Forderung gestellt, dass die Nachrüstung einer zur Füllstandsmessung diversitären, automatischen Auslösung der Sicherheitsfunktion „Kühlmitteleinspeisung in den RDB” durch das KKM bis zum 31.12.2013 sicherheitstechnisch zu bewerten ist.”

Welch ein Zufall hat doch auch die BKW am 17.12.2012 verlauten lassen dass  sie Investitionsentscheide erst Ende 2013 fällen will. Haben sich Behörde und BKW bereits eine Kommunikationsstrategie für die morgige Medienkonferenz oder gar das Abschaltdatum 2013 zurechtgelegt.

Wie auch immer in der vorliegenden Stelllungnahme zeichnet sich bereits ab was zu erwarten ist, das ENSI gibt der BKW und Ihrem Uralt-AKW nochmals längere Fristen. Wir erinnern uns zum Beispiel an die vom ENSI 2011 nach Fukushima erkannte Schwachstelle diversitäre Kühlquelle diese ist und bleibt weiterhin ein Phantom, denn Baukräne sind bisher keine aufgefahren, die BKW will sich nicht entscheiden und die Tendenz für erneute Fristeinräumung ist schon heute wieder erkennbar!

Das ENSI: Es Nimmt SicherheitsInteressen der Bevölkerung nicht Wahr.

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BKW spielt auf Zeit

Die BKW liess heute verlauten dass sie erst Ende 2013 weiss ob und wie sie das AKW nachzurüsten gedenkt. Sie gibt sich damit selbst noch etwas Zeit.

Die BKW will partout nicht einsehen dass sie nötigen Sicherheitstechnischen Nachrüstungen welche vom ENSI bereits 2011 und von Atomgegnern schon in den 90ern des vergangenen Jahrhunderts erkannt wurden nicht umzusetzen sind.

Jetzt beklagt sie sich über die Kosten. Insidern musste jedoch schon lange bewusst sein dass die Kosten der Nachrüstungen welche einen 60er Jahre Reaktor auf den Stand der Technik bringen sollen nicht zahlbar sind. Bis jedoch die BKW zur selben Erkennstnis kommt wird wieder einige Zeit vergangen sein.

Es fragt sich nun ob das Bundesgericht da mitmacht, erst das Eingeständnis das Nachgerüstet werden muss (auch wenn die BKW und ENSI hier nur “Pflästerlipolitik” betreiben) und dann der Horizont bis zu dem die MAssnahmen umgesetzt würden. MAcht die BKW so weiter wird sie auch bis 2022 keine Nachrüstungen umsetzen ber die Bevölkerung und Gerichte hinhalten zu versuchen.

Logische Folge im Juni 2013 ist erst mal Schluss!

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Wir basteln uns einen Kernmantel für das AKW Mühleberg

Haben Sie schon ein Weihnachtsgeschenk?

Wir basteln einen Kernmantel für das AKW Mühleberg!
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OSART in Mühleberg: Die Lobby kontrolliert die Lobby

Das AKW Tihange wurde 2007 bei einer OSART Mission untersucht. Im Juni 2012 wurden im AKW 2450 Risse  im Reaktorgefäss des AKW Tihange-2 in Belgien gefunden. Interessant: 2450 Risse entstehen nicht innerhalb einesBetriebszyklus, also hat zuvor niemand hingeschaut. Trotz hoher Betrieblicher Sicherheit fielen die Risse erst dieses Jahr auf.

Das PannenAKW Cattenom in Frankreich wurde 2011 von einer OSART Mission besucht. Am 11. März 2012 ereignete sich folgender Vorfall. “Grund für den automatischen Stopp seien Arbeiten an einem Druckluftbehälter des stillliegenden Blocks 1 gewesen, teilte Betreiber EDF mit. Sie hätten dazu geführt, dass sich ein Ventil für die Kühlwasserversorgung von Block 2 geschlossen habe.”  Interessant wegen Arbeiten kam es zum Zwischenfall. Trotz hoher Betrieblicher Sicherheit kam es bei Arbeiten zu einem Zwischenfall.

Das Pannen AKW Fessenheim in Frankreich wurde 2009 von einer OSART Mission besucht. Alles i.O. Aber, am 8.6.2012 ereignete sich ein Zwischenfall. “Laut der Medienstelle des AKW kam es beim Wiederhochfahren von Reaktor zwei zu einem Vorfall. Die Steuerstäbe wurden offenbar zu weit eingefahren.” Die Steuerstäbe wurden zu weit eingefahren:Interessant trotz hoher Betrieblicher Sicherheit kann ein Reaktorführer die Steuerstäbe zu weit einfahren. Was lief da Betrieblich und Organisatorisch falsch?

Und nun wurde Mühleberg getestet. Der Bericht der OSART Mission ist auf der Homepage der IAEA noch nicht auffindbar und trotzdem wird schon in allen Medien gemeldet. Mühleberg hat hohe Betriebliche Sicherheit. Dies obwohl die diversitäre Kühlquelle zur Aare immer noch fehlt, obwohl die Brennelementebeckenkühlung immer noch nicht Erdbebenfest installiert ist,  der Kernmantel provisorisch repariert ist usw.

Aber eigentlich Ärgert mich vielmehr dass die Präsentation des Berichts von der BKW aus gesteuert wird, und dann werden 21 Empfehlungen der Prüfer als gutes Resultat eingestuft. Logisch die BKW steht ja vor Bundesgericht und kann gute Publizität gut gebrauchen. Aber 21 Empfehlungen zur Umsetzung einer besseren Betrieblichen Sicherheit als gut hinzustellen ist doch infam, andersrum betrachtet sind dies nämlich 21 Verfehlungen. Für die Öffentlichkeit aber bleibt der Bericht bis 2013 unter Verschluss. “Die IAEA und die BKW planen, den Schlussbericht nach Vorliegen der bereinigten Schlussversion im Januar 2013 zu veröffentlichen.”

2010 im Dezember trat in Mühleberg innerhalb eines Monats der Kraftwerksleiter zurück und kurzum wurde ein neuer eingestellt. Da frage ich mich wie wurde hier die Stabübergabe organisiert, gibt das Betriebliche Sicherheit?

Die OSART ist die Weiss-Waschmaschine der Atomlobby! Auch die Fukushima Betreiber wurden 1992 auf Ihre Betriebliche Sicherheit überprüft.

Erfahrung: In der Revision 1985 des AKW Leibstadt arbeitet ich als externer Mitarbeiter im AKW Leibstadt. Eines tages wurde ich zu einem Glas Wein in einem Nebenraum des Maschinenhauses eingeladen. Essen und Trinken im AKW sind strengstens verboten. Da gab es auch genügend Hinweise darauf, daran hielt ich mich auch. Schon meiner eigenen Gesundheit zuliebe, denn ich könnte ja beim Trinken Radioaktive Partikel inkorperieren (In den Körper einbauen). Ich fragte wie habt ihr den den Wein hier rein gebracht? Den haben wir in den Rohren eines Röhrenwärmetauschers reingeschmuggelt, war die Antwort. Clever?

Eine OSART Mission kann Mängel feststellen, kann aber auch manches übersehen. Aber 21 Mängel sind kein Lapsus sondern eine ernstzunehmende Menge an Mängelrügen!

Liste der OSART Missionen

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Kein vernünftiger Mensch lässt Reaktoren alt werden

Den Meden ist heute zu entnehmen der Leiter des ENSI Herr Wanner wolle die Laufzeit der AKW regeln.  Da müsste man / Frau ma das Kleingedruckte auf der ENSI Homepage lesen, dort sieht der Vorschlag schon ganz anders aus. Herr Wanner will die Laufzeit der AKW auf 60 JAhre verlängern, es ist nur zu hoffen dass die Herren und Damen Politiker den Schachzug erkennen und sich nicht auf die Gefahrenzeitverlängerung einlassen!

Auf der ENSI Homepage ist folgendes zu Lesen:

„Die Kernkraftwerke sollen vor Ablauf von 40 Betriebsjahren ein umfassendes Langzeitbetriebskonzept einreichen“, erklärt Hans Wanner die Idee. Auf dieser Grundlage könnte der Weiterbetrieb für maximal 10 Jahre erlaubt werden. Anschliessend wäre die Anlage stillzulegen oder sie könnte – basierend auf einem aktualisierten Langzeitbetriebskonzept – erneut für maximal 10 Jahre weiterbetrieben werden.“

Man/Frau Rechne 40 Jahre + 10 Jahre mit Langzeitbetriebskonzept + 10 Jahre Langzeitbetriebskonzept PLUS = 60 Jahre. Und da wären wir auch wieder bei der Idee AKW 60 Jahre zu Betreiben.

In den USA haben bereits einige Reaktoren eine auf 60 Jahre befristete Betriebsbewilligung. Jedoch haben die Reatoren aufgrund der Alterungsprobleme immer mehr Mühe, mehrere Reaktoren sind im Stillstand und warten seit Monaten auf Betriebsfreigaben oder eben auf das AUS. So steht zum Beispiel das AKW San Onofre wegen Rissen und geht wohl nicht mehr ans Netz. Die Schliessung von Oyster Creek wird diskutiert weil es auch da zu Alterungsschäden kam welche teuer zu stehen kommen. Risse in Turbinenblättern zwingen das AKW Susquehanna in die Knie. Schlechte Schweissnaht im Reaktordeckel in Beaver Valley. Im AKW David Besse wurden die Risse in der Betonhülle gefunden. Das AKW Kewaunee wird nächstes Jahr abgeschaltet weil es unrentabel ist. Im Reaktordeckel des US AKW “V.C. Summer” wurden Risse im Rekatordeckel gefunden, ein teurer Ersatz steht an mit Rissen kann das AKW  nicht weiterbetrieben werden. Usw…..

Nun, die Atomindustrie wird sich wohl selbst stilllegen, denn immer Riskanter wird die Schlittenfahrt, die Alterungsprobleme nehmen Überhand und werden wohl den Betrieb noch so manhchen AKW einschränken. Zu Hoffen ist bloss dass dies vor dem nächsten Super Gau passiert.

In der Schweiz wo nicht nur die Betreiber sondern die Aufsichtsbehörden für den Langzeit-Weiterbetrieb der AKW kämpfen ist schlimmstes zu Befürchten! Die Propagandamaschine ENSI sollte sich af Ihre Pendenzenliste besinnen und diese abarbeiten und nicht für den 60 Jahre-Betrieb weibeln. Berichte einholen macht AKW nicht sicher, zwischenzeitliche Stilllegungen bis zur Nachrüstung so wie es in den USA üblich ist wären angezeigt.

Die unabhängige Kühlsenke für das AKW Mühleberg gibt es bisher nur auf Papier, einen GAU Kühlen kann dieses Papier nicht!

Finde den Unterschied, Links Mühleberg Reaktor BWR4, Mark1 / Rechts Fukushima Reaktor BWR4, Mark1

Liste der NRC; Welche Reaktoren haben eine neue Lizenz

Liste des US Nuclear Energy Institute

Liste als Excel File

Nachfolgende AKW gehen demnächst definitif vom Netz. Die IAEA führt eine Liste “Power Reactor Information System PRIS” welche AKW in Betrieb stehen, ans Netz gehen und abgschaltet wurden. Die IAEA führt diese jedoch nicht immer sofort nach.

Gentilly-2 (CDN) 28.12.2012 250 MWel
Garona (E) 17.12.2012 466 MWel
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Die Mühleberg Historie

Eine gelungene Dokumentation zum AKW Mühleberg, auf http://angelisansichten.ch.

Klicken Sie auf das untenstehende Bild

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Schlechte Woche für die Atomlobby

 Stilllegungsentscheid für mehrere AKW

  • Japan steigt aus der Atomenergie aus, japanische AKW sollen nach 40 Jahren vom Netz
  • Das Französische AKW Fessenheim mit 2 Reaktoren wird 2016 stilllgelegt. Die BKW bezieht Strom aus diesem AKW
  • Das Britische AKW Wylfa läuft noch bis die letzten Brennstäbe ~2014 abgebrannt sind
  • Der Spanische Reaktor Santa María de Garoña geht 2013 in Ruhestand
  • Das AKW Gentilly-2 in der Provinz Quebec in Kanada soll Ende Jahr vom Netz, zu teuer wären die Nachrüstungen

Siehe auch diese Woche in den USA erschienen Artikel

Details siehe Links in der Liste der ältesten AKW der Welt

Liste der ältesten AKW der Welt

Neuer Rekord: AKW Mühleberg unter den 20 ältesten AKW der Welt

Die Liste der ältesten AKW (Referenz PRIS IAEA) zeigt es deutlich, die Schweiz rutscht immer mehr ab. Seit Gestern (Entscheid Japans keine AKW älter 40 Jahre wieder in Betrieb zu nehmen) befindet sich auch das AKW Mühleberg unter den 20 ältesten AKW der Welt.

Beznau und Mühleberg wollen Ihre AKW 60 Jahre betreiben, Beznau erneuert dazu einige Bestandteile (das rostige Containment jedoch bleibt bestehen) und Mühleberg behauptet auch seinen Schrottreaktor für den 60 Jahre Betrieb fit machen zu können. Tatsache ist aber dass immer mehr AKW mit den Alterserscheinungen zu kämpfen haben, sehr Wahrscheinlich wird kein AKW 60 Jahre alt werden. Und wenn dann nur wegen Aufsichtsbehörden wie das ENSI, welche mit verschlossenen Augen und Ohren für die Atomlobby arbeiten. Die SVP wiederum müsste sich anstatt den Atomausstieg zurückzudrehen wieder auf Ihre Landwirte zurückbesinnen die brauchen keinen Atomstrom die wollen Solar- und Biogasanlagen.

Alterungsprobleme nehmen Überhand

  • Auch im belgischen AKW Tihange wurden Risse im Reaktordruckbehälter entdeckt. Ob die Reaktoren in Doel und Thiange je wieder ans Netz gehen ist unklar.
  • Das Schweizer AKW Leibstadt hat Risse im Speisewasserstutzen und ist deshalb immer noch in Revision
  • Panne im Französischen AKW Cattenom auch die BKW bezieht Strom aus diesem AKW
  • Chemieunfall im Französischen AKW Fessenheim
  • 50 verstrahlte AKW-Arbeiter im AKW Peach Bottom USA, radioaktive Dampfwolke entwich als 2 Arbeiter einen Flansch öffneten

Greenpeace veröffentlichte einen ähnlichen Artikel

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Das ENSI informiert? Nicht!

Interessantes liest man/Frau in den Monatsberichten des Nuklearforum Schweiz, Ereignisse über welche das ENSI nicht Informiert. Gehören die Ereignisse zum “Normalbetrieb eines AKW”? Weniger Information, weniger Fragen (besonders die Fragen der lästigen Atomgegner)? Ist das ENSI mit seiner Medienarbeit (“s isch nüt passiert”) so beschäftigt dass es keine Zeit für die Information an die Öffentlichkeit hat. Auf der Homepage des ENSI werden gravierende Vorkommnisse veröffentlicht, nicht alle, nicht Regelmässig, nicht die die Schmerzen! So fehlt zum Beispiel immer noch der Vorkommnissbericht zur Schnellabschaltung im AKW Gösgen vom 30. Juni 2012. Heute am 31.8.2012 also 2 Monate nach dem Ereignis ist nur die Medienmitteilung des ENSI und des Betreibers auf der ENSI-Site aufgelistet (‘ isch nüt passiert, d Aalag louft wider”).

Bis zum Fukushima Super-GAU konnten sich interessierte  Fachkreise auf der ENSI Homepage über die Geschäfte des ENSI Informieren, da wurden Reparaturen und Defekte als Geschäfte aufgenommen und zur Fehlerbehebung- abklärung sowie Ursachenabklärung als Pendent oder abgeschlossen vermerkt.

Die liste welche bis zum Fukushimaunfall bereitgestellt wurde ist heute aus technischen Gründen nicht mehr Verfügbar. Sehen Sie die Antwort de ENSI auf eine Anfrage.

Beispiele aus der Informationspolitik der Betreiber und des ENSI

Gösgen Monatsbericht Juli 2012 des Nuklearforum - Am 9. Juli wurde die Anlage für geplante Reparaturen
an zwei der drei Hauptspeisepumpen für 29 Stunden
auf 500 MW heruntergefahren.- Am 16. Juli wurde die Leistung der Anlage während 55
Stunden um 26 MW reduziert, um eine Niederdruckkondensatpumpe
zu reparieren.- Auf der ENSI Homepage nichts zu lesen
Mühleberg Monatsbericht Juni 2012 des Nuklearforum - Die Anlage produzierte nach Plan und ohne Unterbruch.- Ups Kommunikationspanne! Denn im Monatsbericht der BKW heisst es: Die Anlage wurde mit Ausnahme einer Leistungsreduktion für Funktionsprüfungen mit maximal möglicher Leistung, einer Arbeitsausnutzung von 99.3 % und einer Zeitverfüg-
barkeit von 100 % betrieben.- Auf der ENSI Homepage nichts zu lesen
Leibstadt Monatsbericht Juni 2012 des Nuklearforum Am 23. Juni erfolgte eine geplante Lastabsenkung auf
920 MW netto für die letzte Steuerstabanpassung im
laufenden Zyklus.
Mühleberg Monatsbericht Mai 2012 des Nuklearforum - Die Anlage produzierte nach Plan und ohne Unterbruch.- Ups schon wieder Kommunikationspanne! Denn im Monatsbericht der BKW heisst es: Die Anlage wurde mit Ausnahme einer Leistungsreduktion für Funktionsprüfungen mit maximal möglicher Leistung, einer Arbeitsausnutzung von 99.3 % und einer Zeitverfüg-
barkeit von 100 % betrieben.- Auf der ENSI Homepage nichts zu lesen

usw..

Die Liste der Geschäfte des ENSI muss wieder publiziert werden um Transparenz herzustellen. Die Verheimlichung der Geschäfte des ENSI ist ein unhaötbarer Zustand.

Im Internetarchiv lässt sich noch eine frühere Version der ENSI-Homepage finden auf der die Geschäfteliste bis zum Fukushima Super-GAU aufgeführt war.

Vorkommnisliste des ENSI

Monatsberichte des Nuklearforum

Monatsberichte der BKW

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D. Leuthard: “Auch wenn Mühleberg gemäss ENSI gewisse Mängel aufweist”

Auszug aus einem Interview mit BR D. Leuthard:

Das Urteil war doch eine Ohrfeige für das UVEK, Ihr Departement. Aufgrund der Sicherheitsmängel hätte man 2009 doch keine unbefristete Bewilligung erteilen dürfen.

Das ganze interview gibt es hier zu lesen

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Einladung! 10.September 2012, Nachbar AKW Mühleberg –wie lange noch?

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Nachbar AKW Mühleberg –wie lange noch?

 Montag, 10. September 2012, 20:00 Uhr

Im Restaurant „Altes Tramdepot“ Bern

 Öffentliches Podium zur Gefährdung durch das Atomkraftwerk AKW Mühleberg

Alexander Tschäppät (Stadtpräsident Bern)

 Rémy Pagani (Stadtpräsident Genf)

 Zusammen mit  Vertreter-Innen des Vereins Mühleberg Verfahren und dem Anwalt der Beschwerdeführerinnen

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Umfassendes Konzept?

Das Bundesverwaltungsgericht forderte von der BKW, in seinem Entscheid vom März 2012 im Verfahren um unbefristete Betriebsbewilligung, dass diese ein “umfassendes Instandhaltungskonzept an das UVEK einzureichen hat.

Auf der Homepage der BKW war gestern zum eingereichten Instandhaltungskonzept folgendes zu lesen: “Die in diesem Text geäusserten Erwartungen und vorausschauenden Aussagen beruhen auf Annahmen und sind Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den in diesem Text geäusserten Erwartungen und vorausschauenden Aussagen abweichen.”

Ein umfassendes Instandhaltungskonzept? Was eingereicht ist sollte Morgen ohne Abweichungen gebaut werden können.

Auch bei den bisher wenigen verfügbaren Unterlagen erkennt man Varianten und Erweiterungsmöglichkeiten. Was verborgen bleibt ist dass das AKW weiterhin keine räumliche Trennung gegen Brand und interne Überflutung hat, bis zur Realisierung keine diversitäre Kühlquelle besitzt und auch keinen gesicherten Staudamm, kein Erdbebenfestes Wasserreservoir, keinen neuen Kernmantel usw. Die Liste der Mängel ist unendlich und in all den Beschwerdeschriften ans UVEK, Bundesverwaltungsgericht und Bundesgericht minutiös begründet. Der einzige Möglichkeit zu einem Sicherheitszuwachs für das AKW ist die Stilllegung!

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Das Belgische ENSI handelt

Die Belgische Atomaufsichtsbehörde reagierte mit der Abschaltung eines AKW nachdem im Druckgefäss des AKW DOEL3 Risse entdeckt worden sind. Im Originaton heisst es; ” Comme annoncé précédemment, le réacteur est maintenu à l’arrêt tant que les résultats complets n’ont pas été fournis. L’AFCN donnera son opinion après analyse de l’ensemble des informations reçues, sans verser dans la spéculation. L’arrêt de Doel 3 sera maintenu (au moins) jusqu’au 31 août 2012″.

Solange nicht klar ist ob die Risse da sind und welches Ausmass sie haben wird das AKW abgeschaltet.

Das hat das ENSI 1990 bei den neu entdeckten Rissen im Mühleberg Kernmantel nicht gemacht.

Und nach der Fukushima Erkenntnis das eine unabhängige Kühlung von der Aare nicht vorhanden ist.

Und nach dem in den 80ern festgestellt wurde dass ein AKW ein unabhängiges System zur Nachwärmeabfuhr SUSAN haben sollte aber bis 1992 nicht hatte.

Und als erkannt wurde dass nichte in 2 Tägiges Regenereignis wie berechnet sondern auch ein 4-5 TageRegenereignis in 10’000 Jahren Möglich ist.

Und….

Beim ENSI gilt erst mal die Unschuldsvermutung, man lässt weiterlaufen und verlangt Berichte, Berechnungen und lässt das erkannte Risiko Risiko sein. Wenn aber in Belgien ein AKW Risse aufweist wird das ENSI hellhörig und veröffentlicht die Sensation auf seiner Homepage. Da ist dann auch wieder zu lesen dass auch Schweizer AKW (Mühleberg / Leibstadt) zu überprüfen sind zum Glück für das ENSI sind diese jetzt aich grad in Revision sonst wären diese sicherlich erst bei der nächsten Revision untersucht worden!

PS: “Comme annoncé dans notre message du 26 juillet dernier, une nouvelle méthode d’analyses de la cuve au moyen de capteurs ultrasoniques a été réalisée lors de la révision planifiée de la centrale nucléaire de Doel 3.”

Haben Mühleberg und Leibstadt die nötige neue Ultraschallanalysegeräte nicht, dann müsste sich die Revision der beiden AKW wohl ziemlich verlängern! Oder gilt hier wieder die Unschuldsvermutung?

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Was, Solarzubau beschränken?

Damit beim Ausbau der Solarenergie kein Hype stattfindet, will Doris Leuthard den Zubau beschränken. So ist es im DerBund von heute zu lesen.

1992 verlangte der damalige BR Adolf Ogi von der BKW einen Bericht zu den Alternativen zum AKW Mühleberg. Die BKW hat keine gefunden, ihr Bestreben war den Uraltreaktor am Netz bleiben zu lassen. Ende der 90er wurde in Deutschland ein Fördergesetz für Alternativenergien lanciert welches bis heute dazu führte dass Deutschland heute eine Führungsrolle in Planung, Bau und Betrieb von Solaranlagen hat. Dies obwohl die Stadt Burgdorf bereits Mitte der 90er als Solarstadt Geschichte schrieb. Doch die Schweizer Politik und Wirtschaft hat den Zug verpasst. Und nun, kommt aus der Politik wieder ein Vorschlag die Solarbranche abzubremsen. Der jährliche Zuwachs soll beschränkt werden. Von einem Hype ist die Rede. Die Realität ist eine andere obwohl die Schweiz die ältesten Reaktoren der Welt betreibt will sie diese bis 2022+ weiterlaufen lassen. Da ist die Konkurrenz nicht gefragt, die muss man limitieren. Nun sollen wir auf weitere 10 und mehr Jahre der Atomgefahr ausgesetzt werden? Die Atom-Elektrolobby hat es um Jahrzehnte verpasst die Schweiz inovativ voran zu treiben und nun soll der Aubau der Solarenergie gebremst werden, ist das Energiepolitik?

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ENSI und Betreiber in einem Boot

Alles sicher es gibt nur ein paar offene Fragen.

Wie zu erwarten hat das ENSI alle Eingaben der AKW-Betreiber durchgewunken. Nicht ganz, denn immer noch sind Fragen offen:

  • Die Kernkraftwerke Leibstadt und Mühleberg müssen nachweisen, dass das Brennelementabheben und seitliche Versetzen beim 10`000-jährlichen Erdbeben ausgeschlossen werden kann. Der Nachweis ist dem ENSI bis 31. Dezember 2012 einzureichen.
  • Das Kernkraftwerk Mühleberg muss die Berechnungen der Erdbebensicherheit für Stauanlagen im Einflussbereich des Kraftwerks gemäss Anforderungen in Prüfberichten des BFE vervollständigen. Die überarbeiteten Unterlagen sind dem BFE und dem ENSI bis am 31. Oktober 2012 einzureichen.
  • Das Kernkraftwerk Mühleberg muss hinsichtlich der Verbesserung der Dichtfunktion der Dammplatte zwischen dem Brennelementbecken und der Reaktorgrube eine Analyse durchführen und die Ergebnisse der Analyse dem ENSI bis zum 31. Dezember 2012 zur Beurteilung einreichen.

Und wieder einmal mehr haben die Betreiber eine Frist von einem halben Jahr um die Nachweise zu erbringen. Bis dann ist Fukushima schon 1 3/4 Jahre her und ENSI wie BKW hoffen die Vergesslichkeit der Öffentlichkeit!

Bei der aktuellen Stellungnahme des ENSI ging es um das Erdbeben andere Sicherheitsfragen sind ausgeklammert. Und sie waren es auch während der Stresstests.

  • Räumliche Trennung
  • Interne Überflutung
  • Interner Brand
  • Notstrombetrachtungen ohne Erdbeben
  • Rohrbruch Torusringleitung unterhalb Torus
  • Mängel aufgrund des Baujahresspätere Unfallerfahrungen  anderer AKW wurden teils nachgerüstet aber niemals entsprechen diese dem Technischen Stand eines neu zu Bewilligenden AKW.
  • Es gibt immer noch 17 nicht Erdbebenfeste Sicherheits und Betriebssysteme wie zum Beispiel die Brennelementelagerkühlung
  • Heute existiert keine diversitäre Kühlquelle
  • Heute existiert kein nachgerüsteter Staudamm
  • Heute existiert keindiversitäre Brennelementenotkühlung
  • usw.

Operation am offenen Herzen!

Soll der Wohlenseedamm ohne Ausserbetriebnahme des AKW Mühleberg durchgeführt werden entspricht dies einer Operation am offenen Herzen.

Soll die Aareunabhängige diversitäre Kühlquelle von der Saane im Betrieb des AKW gebaut werden entspricht dies einer Operation am offenen Herzen.

Erstmals bedingen beide Bauten eine Bau- und gar nukleare Betriebsbewilligung (da abweichend von Bewilligung 1992/1998).

Zweitens muss das AKW zwingend mindestens bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlagen ausser Betrieb gehen. Denn heute liegt das Herz offen, die Bauwerke die das AKW schützen sollen sind noch nicht gebbaut!

Dass der Atomausstieg eine Farce ist war Atomgegner schon lange klar, denn die alten sollen nun weiterlaufen bis an das Lebensende dass der Betreiber oder ein politischer animierter Bundesrat beschliessen. Mit “Sicherheit” hat das nichts zu tun, sondern nur mit RISIKOpotenzierung!

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Mühleberg und das Erdbeben

Mühleberg wurde 1971 erstmals gesstartet, die Planung erfolgte Mitte der 60er Jahre. Beim Start des AKW kam es zu einem folgenreichen Brand im Maschinenhaus. 1972 ging das AKW in Betrieb.

Der Wohlensee-Staudamm welcher bloss eine Flussbiegung oberhalb des AW liegt wurde 1920 fertiggestellt. Geplant und erbaut wurde er während des ersten Weltkrieg. In der Zeit des Weltkriegs waren die Ressourcen gering, deshalb wurden anders als bei anderen Staumauern Hohlräume  ausgespart und somit auch Beton eingespart. Aus einem E-Mail der BKW an den Planer des damals neu geplanten AKW Mühleberg aus dem Jahr 2010 lässt sich mehr über die Sicherheit des Wohlensee-Staudamms lesen.

2004 wurde durch das ENSI in Auftrag gegebener Bericht über die Erdbebengefährdung fertiggestellt, 2007 wurde ein “Pegasos Bericht” der Öffentlichkeit vorgestellt. Resultat: Die Erdbebengefährdung ist mehr als 2 mal so hoch als bisher vermutet.

Ab 1910 (Staudamm) wenn überhaupt und 1965 (AKW Mühleberg) wurden die Berechungen für die Auslegung der Bauwerke gegen ein Erdbeben gestartet.

ENSI der Sicherheit oder den Betreibern verpflichtet?

Heute behaupten ENSI und BKW die Bauwerke würden einem Erdbeben wie es alle10’000 Jahre in der Schweiz vorkommen könnte (~Magnitude 7) standhalten. Und als ob diese Behauptung nicht schon genügend abstrakt genug sei wird den Bauwerken noch ein Sicherheitskredizt gewährt. Weil wir in der Schweiz das Erdbebenrisiko besser berechnen erhalten die AKW in der Schweiz einen Sicherheitsrabatt bei einem Erdbeben von 20% der errechneten Erdbebengefährdung.

Fact ist das ENSI als kleines Unternehmen ist der Allmacht der Betreiber hörig. Dies zeigt sich bereits am gewählten Vorgehen nach Fukushima. Deutschland nahm sofort seine AKW mit BAujahr älter als 1981 ausser Betrieb, alte AKW haben nicht die Sicherheitsstandards wie neue, dies ist bereits durch deren Auslegung gegen Gefährdungen begründet. Das ENSI wählte ein anderes Vorgehen: Die Betreiber der CH-AKW wurden angefragt ob sie verschiednenen Gefährdungen standhalten. Für die Nachweise wurden den Betreibern mehr als 1,5 Jahre Zeit zugestanden. Einen letzten Nachweis verlangte das ENSI erst letzte Woche und die Einreichung wird Ende nächsten Jahres verlangt also 2,5 Jahre nach Fukushima. Erst dann werden wir erfahren wie unsicher die CH-AKW sind. In der Zwischenzeit laufen die AKW weiter.

Mühleberg ist erst sicher wenn es abgeschaltet ist!

Beim AKW Mühleberg wurde erkannt dass die bloss eine Flussbiegung oberhalb liegende Staumauer gegen Verschiebung verstärkt werden muss, dass das AKW eine von der Aare unabhängige Kühlquelle benötigt, dass das Brennelementelagerbecken welches wie bei Fukushima innerhalb des Reaktorgebäudes liegt eine zusätzliche Kühlquelle benötigt usw. Im “Sicherheitsbericht” zum AKW Mühleberg ist nachzulesen dass 17 Betriebs- und Notsysteme nicht füe ein in Mühleberg mögliches Erdbeben ausgelegt sind.

Stacheldraht schützt Bürgerinnen nicht

Trotz all dieser Feststellungen läuft das AKW weiter. Ein Erdbeben zum heutigen Zeitpunkt kann zu einem GAU führen. Bricht beim Erdbeben auch der Wohlenseedamm wird das AKW- Gelände überflutet die Aare ist dann nicht mehr in ihrem Bett, das Kühlwasser würde fehlen. Auch das Not-Kühlwasser welches heute oberhalb des AKW gelagert ist würde fehlen, diese Kühlwasserversorgung (Hochreservoir-Einspeisung)  ist nicht Erdbebenfest!

Es bleibt uns BürgerInnen nichts anderes als zu hoffen oder zu Beten!

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Rundgang am Wohlenseestaudamm

Am Mittwoch 4. Juli 2012 um 20.15 Uhr war wegen des Hochwassers in Bern ein Sirenen-Alarm ausgelöst worden. In den tiefer gelegenen Quartieren der Stadt Bern, waren Feuerwehr und Zivilschutz mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Im Marzili Quartier drohte das viele Schwemmholz die Aare-Schwelle zu verstopfen. Die Aare führte bis zu 450 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. In den Tagen zuvor waren es rund 330 Kubikmeter, dabei war das Flussbett bereits fast voll gewesen. Bei den verheerenden Hochwassern von 1999 und 2005 hatte die Aare allerdings um die 600 Kubikmeter pro Sekunde geführt. Die prekäre Situation ergab sich aus starken Regenfällen im Voralpengebiet bei Steffisburg, dort schwelte die Zulg an und führte riesge Mengen Schwemmholz mit.

Erstaunlich was die starken Regenfälle in einem solch räumlich beschränkten  Voralpengebiet zur Folge hatten. Wir erinnern uns an die Diskussion um die Überflutungszenarien zum AKW Mühleberg vom letzten Jahr. Das ENSI geht von viel zu geringen Überflutungsszenarien aus.

Folgende MeldungDas Schweizer Radio informierte beim Hochwasseralarm in Bern zu spät” erinnert an den erst letzte Woche veröffentlichten Fukushima-Bericht aus Japan.

Aufnahmen vom Samstag 7. Juli 2012. Bilder unten: Noch nach 3 Tagen  staut sich das Treibgut aus dem Oberland vor der Wohlenseestaumauer.

  

Bild unten: Im Überlauf der Staumauer hängt immer noch ein Baum vomo Mittwoch

Hält die Wohlensee-Staumauer?

BKW reicht Bericht zu Sicherheit von Wohlensee-Staudamm ein

Bild oben: Das Alter des Staudamms lässt sich an den (Jahrringen) Rissen im Beton ablesen!

Tsunami in Genf

 

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3 Schweizer AKW unter den ältesten der Welt

In England ging wieder Sang- und Klanglos ein Magnox-Reaktor altershalber vom Netz. Im Moment sind Weltweit noch 435 Leistungsreaktoren in Betrieb und 62 im Bau.
Eine Übersicht über die aktuell am Netz befindlichen AKW der Welt befindet sich unter: http://pris.iaea.org/pris
 
Die Liste der ältesten AKW der Welt
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Stromlobby lässt Fukushima hinter sich

Die Strombranche präsentierte gestern ihr teures Atomausstiegsszenario. 120 Milliarden soll der Ausstieg kosten und dazu benötigten wir bis zu 8 Gaskraftwerke der Leistung von 400MWel (AKW Mühleberg ~370MW).

1990 ersuchte die BKW um unbesfristete Betriebsbewilligung für ihr AKW Mühleberg. Die unbefristete Bewilligung erhielt sie nicht jedoch eine befristete welche 1998 nochmals bis 2012 verlängert wurde. Die befristete Bewilligung von 1991 erteilte der damalige BR Ogi unter der Bedingung dass die BKW eine alternative zum AKW Mühleberg zu evaluieren hat. 1998 lieferte die BKW den Alternativen-Bericht ab, Resultat es braucht als Ersatz Gas- und Atomkraftwerke.Etwa zur selben Zeit startete Deutschland seine alternativen Strategie, heute überschwemmen die Deutsschen Wind- und Sonnenanlagen im Sommer den Europäischen Strommarkt. So sehr dass die Erträge von Atom-, Gas-, Kohle- und gar Speicherkraftwerken starke Einbussen hinnehmen mussten. Der Markt ändert sich!

Die Stromlobby rechnet immer mit grossen Nummern. Dezentrale Stromproduktion aus Wind und Sonnenanlagen konkurrenziert die zentrale Energieproduktion. Der Eigentümer der Solaranlage auf seinem eigenen Dach bringt nun auch seinen Strom auf den Markt. Dies wiederspricht den Wirtschaftlichen Interessen der Stromlobby sie will die Produktion in Ihren Händen, sie will das Stromgeschäft Monopolistisch weiterführen!

Nun gerade die BKW welche mit dem CEO Kurt Rohrbach auch gleich den Präsidenten der Schweizerischen Stromlobby stellt hat vieles verschlafen. BR Ogi gab Ihnen die Chance über die Betriebslaufzeit des AKW Mühleberg hinweg zu denken. Das Resultat der Alternativen Abklörung war sozusagen eine Gesprächsverweigerung, eine Farce. So wurde es verpasst; Die Stromnetze auf die neuen Bedürfnisse auszurichten, das Lebensende des AKW Mühleberg zu akzeptieren und finanziell und technisch einzuplanen (Beim Bau waren 30 Jahre geplant, heute ist Mühleberg 40 Jahre am Netz), alternative Stromproduktion nicht nur auszutesten sondern im selben Masse wie in Deutschland auszubauen.

Ein Jahr nach Fukushima kommen nun wieder die Atomdinosaurier und fordern als Alternative zum Atomstrom Monopolistische Struckturen in Form von 8 grossen Gaskraftwerken. Aber eigentlich wollten sie nur aufzeigen Atommkraft ist die ZUkunft, Fukushima war nur ein kleriner Betriebsunfall.

Das AKW Mühleberg jedoch läuft weiter: Obwohl es noch ein paar Jahre ohne die diversitäre Kühlsenke (Alternative zur Aare) auskommen soll, obwohl der rissige Kernmantel im Reaktorinnern von Klammern zusammengehalten werden muss, obwohl nur eine Flussbiegung oberhalb des Kraftwerks ein 100 Jahre alter Staudamm 2Mio m3 Wasser aufstaut welche sich über das AKW ergiessen könnten, obwohl das Betongebäude des AKW an der dünnsten Stelle blosse 15cm Dick ist und trotzdem einem Flugzeugabsturz standhalten soll :-0, obwohl das Design der Generation 1 Reaktoren viele Sicherheitsdefizite hat…….. Die IAEA, ENSI und weitere Atompromotoren anerkennen dass alte AKW 10 mal gefährlicher sein dürfen als neue AKW. Das AKW würde als Neuanlage keine Betriebsbewilligung erhalten!

Nun in einem Jahr lässt sich der Rückstand den wir der Stromlobby verdanken nicht aufholen. Aber die Energieeffizienzsteigerung wäre der erste nötige Schritt wieso unnötig Strom verbrauchen und daran die Prognosen der Zukunft ablesen.

Energieeffizienz: Beispiele gefällig?

  • Die BKW gewährt Heizungen mit Luft-Wasserwärmpumpe günstigere Stromtarife. Auch wenn sie über keinen Speicher verfügen und im kältesten Winter Nachts als reine Elektroheizung funktionieren.
  • So manche Bühne wird mit Scheinwerfern beleuchtet die Schauspieler leiden unter den heissen Strahlen der Scheinwerfer und die zugehörigen Klimaanlagen ohne Wärmetauscher vernichten die Heizenergie. LED Scheinwerfer reduzieren den Strombedarf auf ~20% und entlasten so auch die Kältemaschinen oder die nötigen aufzuheizenden Aussenluftanteile.
  • Selbst im heissesten Sommer produzieren die in der Warwasseraufbereitung verbreiteten Elektroboiler Warmwasser über Elektroheizwiderstände. Nur wenige haben bereits auf Sonnenenergie als primäre Heizquelle umgestellt, dies obwohl sich der Aufbau einer Solarkollektoranalge auf einem Südwärts geneigten Dach innert Kürze amortisiert.
  • Gotthardlocks welche runterfahren produzieren beim Bremsen Energie und speisen damit die Herauffahrenden Locks. Der grösste Teil Liftanlagen hat noch heute keine Energierückgewinnung, denn auch hier gilt eine gefüllte Fahrgastkabine welche runter fährt kann Strom produzieren.
  • Minergiehäuser haben eine Heizbedarf von ~2-3kW. Der Heizenergiebedarf von Häuser aus den 90er Jahren liegen bei 10-20KW. Ein grifiges Bundesprogramm zur Förderung der Energieeffizienz auf der Ebene von GEbäudesanierungen fehlt seit Jahren. Eine Lenkungsabgabe würde schnelle Entlastung bringen.
  • Und, und, und ….

Mein Aufruf an die Stromlobby beteiligen sie sich am Atomausstieg, entwickeln sie realistische Projekte und gehen Sie den Weg zusammen mit der Bevölkerung welche weder Strahlenkrank noch Atemweggeschädigt vorangehen will.