The Nuclear-Free Future Award

The Nuclear-Free Future Award für eine Zukunft frei von Atomwaffen, Atomenergie und Uranmunition.
Am 15.9.2017 verleihte die Organisation „Nuclear-Free Future Award“ den Exponenten der Schweizer Anti-AKW Bewegung den „Nuclear-Free Future Award“ Preis.
Nuclear-Free Future Award 2017: Die Preisträger kommen aus Niger, England, Japan, Deutschland und der Schweiz.
Kooperationspartner war der internationale Kongress „Human Rights, Future Generations and Crimes in the Nuclear Age“ (14. – 17. Sept., Kollegienhaus, Universität Basel).

Für die Organisationen „Mühleberg Verfahren“, Fokus Anti-Atom erhielten Jürg Aerni 2017 (Post Hum)†, Rainer Weibel 2017 (Post Hum)† und Stefan Füglister und
Jürg Joss den Award.

(hinterste Reihe, v.l n.r.) Yaël Nissim (anstelle des verstorbenen Chaim Nissim),  Georg Pankow, Stefan Füglister, Egon Schneebeli (2.hinterste Reihe, v.l n.r.) Jochen Stay, Michel Fernex (im Profil), Philippe de Rougemont, Marco Buser (3.hinterste Reihe v.l n.r.) Jürg Joss, Ursula Nakamura, Anne-Catherine Reimann, Martin Walter, Dani Costantino, Mira Frauenfelder, Roland Meyer, Almoustapha Alhacen, Eva Geel, Peter Scholer (vorderste Reihe, v.l n.r.) Hiromichi Umebayashi, Heidi Portmann, Iris Frei   Fotograf: Markus Wild 

Weiterlesen unter: 

https://www.events-swiss-ippnw.org

http://www.nuclear-free-future.com

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Kalte Dusche, Nein Danke!

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JA zur Energiestrategie 2050

Kurz nach der Fukushima-Katastrophe gab der Bundesrat 2011 den Atomausstieg bekannt. Die Öffentlichkeit applaudierte. Die Atomlobby taktierte mehr oder weniger offen für ihre Atomenergie. Das Parlament hat zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 das Energiegesetz revidiert und damit ein erstes Maßnahmenpaket beschlossen. Es dient dazu, den Energieverbrauch zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energien zu fördern. Zudem wird der Bau neuer Kernkraftwerke verboten. Die SVP hat das Referendum gegen die Energiestrategie des Bundesrates und das von National- und Ständerat verabschiedete Energiegesetz ergriffen. 04. April 2017

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Laufenburg

Energiegesetz (EnG): Gegen das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 ist das Referendum ergriffen worden. Eine Referendumsabstimmung findet am 21. Mai 2017 statt. Admin.ch

Energie-Wende-Ja. Bei der Atom-Abstimmung verwiesen die Atom-Lobbyisten auf das Energiegesetz welches den Atomausstieg beinhalte. Und nun wird gar noch dieser Resten Vernunft bekämpft. Die ewig gestrigen wollen zurück in den konzeptlosen Atom-Wahnsinn. http://www.energie-wende-ja.ch  aee Suisse

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Geordneter Atomausstieg

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Stilllegungsplanung für alle Schweizer AKW!

amuslogoIm Oktober 2013 kündete die BKW die Stilllegung ihres AKW Mühleberg bis Ende 2019 an. Um die Stilllegung „vernünftig“ planen zu können brauche sie die Zeit bis 2019.

Der Stilllegungsplan sollte schon längst vorhanden sein!

Artikel 22 des Kernenergiegesetz 2003: „Der Bewilligungsinhaber ist für die Sicherheit der Anlage und des Betriebs verantwortlich. Dazu muss er insbesondere: den Plan für die Stilllegung oder das Projekt für die Beobachtungsphase und den Plan für den Verschluss der Anlage nachführen.“

Meldung der AXPO im Juni 2016

Meldung der AXPO im Juni 2016

Der Stilllegungsplan Mühleberg müsste also schon längst vorhanden sein, ist er aber nicht sonst bräuchte die BKW nicht bis 2019 für die Umsetzung. Nun meldete im Sommer 2016 auch Beznau an die Stilllegung zu planen. Was läuft hier falsch?

 

Das 2013 zweiundvierzig Jährige AKW Mühleberg ist Baugleich zu den Fukushimareaktoren, der GAU in Japan brachte die BKW unter Zugzwang. Grosse Nachrüstungen wären nötig geworden und dies in einem schwierigen Marktumfeld mit sinkenden Strompreisen. Dieser Sicherheitstechnische und Ökonomische Druck führte zum Stilllegungsentscheid der BKW. Um jedoch noch etwas Zeit zum Weiterbetrieb zu schinden, gab sie bekannt dass die Stilllegungsplanung Jahre in Anspruch nimmt. Der Hintergedanke, solange wir das AKW noch betreiben haben wir wenigstens einen Kostendeckungsbeitrag und könne unsere Techniker für die Stilllegung beschäftigen. Ein nicht ganz falscher Gedanke, wäre jedoch ein belastungsfähiger Stillegungsplan vorhanden gewesen hätte das AKW schneller ausser Betrieb genommen werden können. Eine weitere Entschuldigung beruht darauf das der Stilllegungsplan noch vom Bund genehmigt werden muss.

Und hier, genau hier liegt der Fehler. Weshalb muss ein Stilllegungsplan der laut Kernenergiegesetz seit Jahren bereit stehen sollte noch genehmigt werden, wieso kann man den nicht aus der Schublade ziehen und umsetzen? Wieso ist der Stilllegungsplan der vorhanden sein sollte nicht Bewilligt! Was wenn ein AKW aus einer Notlage Konkurs geht (Leibstadt und Gösgen sind nahe dran) oder wegen eines Unfalls stilllgelegt werden muss?

Stilllegungsplanung für alle Schweizer AKW!

Die einzige logische und ökonomisch richtige Lösung würde heissen, alle Schweizer AKW müssen eine genehmigte Stilllegungsplanung zur Hand haben. Es kann nicht sein dass die AXPO wie im Juni 2016 vermeldet, erst heute Ihre Planung an die Hand nimmt. Die Abstimmung zum“Geordneten Ausstieg“ wird hoffentlich auch dahingehend wirken dass der Artikel 22 des Kernenergiegesetzes richtig ausgelegt wird. Wer ein AKW bis zur terminierten Abschaltung betreibt muss einen bewilligten Stilllegungsplan innehaben! Wenn die Betreiber ein terminiertes Ausstiegszenario mit bewilligtem Stillegungsplan terminieren sind sie auch auf einen Unfall oder Konkurs vorbereitet. Der Betreiber oder sie die den Schaden übernehmen können abschalten und die Stilllegung insofern die Finanzierung vorhanden ist sofort angehen.

Abschaltung, Stilllegung ein Verwirrspiel!

Mit dem Begriff Stilllegung wird oft gespielt.  Atombefürworter betonen dass die Stilllegung Jahre in Anspruch nimmt und serös geplant werden muss, das stimmt aber eben nur teilweise. Hier ist zu Unterscheiden zwischen Abschaltung oder im Fachjargon „Einstellung des Leistungsbetriebs“ gegenüber der Stilllegung.

Abschaltung: Bereits x-fach mussten in der Schweiz aufgrund von Sicherheitsrisiken Reaktoren abgeschaltet werden. Eine solche  „Notabschaltunge“ dauert Sekunden und nicht Tage oder Jahre. Jederzeit muss ein AKW innert Sekunden abgeschaltet werden können dazu sind all die „Sicherheitssysteme“ im AKW vorhanden (aus technischen Gründen bei älteren AKW weniger als bei neueren AKW weshalb die Initiative zum geordneten Ausstieg auch die alten AKW Beznau und Mühleberg zuerst abschalten will).

Stilllegung: Unter dem Begriff Stilllegung versteht man die Nachbetriebszeit (die Zeit nach der Abschaltung des AKW in der immer noch hochradioaktive Brennstäbe im AKW lagern ~5Jahre) sowie den Rückbau (Das zerlegen des AKW und entfernen der Radioaktiven Teile aus dem AKW). Am Ende der Stilllegung sollte das AKW-Gebäude frei von Radioaktivität sein (Dekontaminiert) und kann entweder weitergenutzt werden oder wird auf die Grüne Wiese zurückgebaut.

„Theoretisch könnte man dann wieder Kühe auf der Wiese grasen lassen und die Strahlenfreie Milch trinken.“

Solange sie Sicher sind lassen wir sie laufen

Solange sie Sicher sind lassen wir sie laufen

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Vortrag zur Abstimmung „Geordneter Atomausstieg“

01.11.2016 Vortragsfolien Utzenstorf

2016_10_30_SP-Utzenstorf

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AKW – Alterungsprobleme

Untenstehende Präsentation soll Materialalterungsprobleme in Schweizer-AKW aufzeigen.

Bauteile in AKW wie auch in anderen Prozessanlagen sind Vibrationen, Druckschlägen, Temperaturunterschieden während Jahren ausgesetzt. Kein Wunder entstehen Risse & Leckagen  in Leitungen, Pumpen usw.

AltersschadenLink zur Präsentation *.pdf

 

Reaktordruckbehälter Beznau wie weiter?

Artikel 925 Blasen im RDB Beznau

BEznau_925_Blasen

Der Beznau Direktor im Interview; Wir werden Ende 2016 wieder ans Netz gehen

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Stilllegung von AKW / Decommissioning nuclear power stations

Eine Sammlung von Erfahrungen zur Stilllegung und dem  Rückbau von AKW

BuchStillegung

EU struggles with clean-up costs of ageing nuclear plants

Biblis Eine Stadt vor der Herausforderung der Stilllegung Ihres AKW

Japan, US, France teaming up on reactor decommissioning

Vattenfall develops tools to handle Brunsbüttel barrels

So absurd umständlich verschrotten wir unsere AKWs

Rückbau und Einschluss gegeneinander abwägen

Schneller AKW-Rückbau nicht vorrangig

AKW-Rückbau: Cluster bündelt internationale Expertise

Heikle menschliche Faktoren beim AKW-Rückbau

Darum dauert es so lange, ein Atomkraftwerk abzubauen

Rückbau Film arte

Rückbau Würgassen Werbung des Betreibers eon (D)

Rückbau Greifswald (ex DDR)  Rückbau Greifswald Film2


AKW in sicherem Einschluss (D)  RechtlicheGrundlagen

 


Kutscher glaubt aber, dass die Atomkonzerne den Rückbau selber organisieren und nur gezielt Aufträge an Spezialisten vergeben werden. So könnten sie möglichst viele eigene Arbeiter einsetzen. Das könnte den Rückbau aber verzögern. „Eine große Beteiligung der Betriebsmannschaft ist wirtschaftlich nicht sinnvoll“, sagt Kutscher, „die Motivation der Arbeiter, ein Kernkraftwerk abzubauen, ist gering, wenn sie vielleicht 30 Jahre in der Anlage gearbeitet haben“. Das hat Nukem bei Projekten in Bulgarien und Litauen erfahren.

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2016.04.26 „30 Jahre Tschernobyl“

Veranstaltungsreihe zum Tschernobyl Jahrestag in Bern

Veranstaltungsreihe zum Tschernobyl Jahrestag in Bern

Das ganze Programm als *.pdf Dokument

NICHT VERGESSEN – 30 Jahre Tschernobyl – 5 Jahre Fukushima

Boexli Kino

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