energie-wende-ja

2005 03 11eLaufenburg energie wende jaEnergiegesetz (EnG): Gegen das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 ist das Referendum ergriffen worden. Eine Referendumsabstimmung wird am 21. Mai 2017 stattfinden. Admin.ch

 

 

 

Energie-Wende-Ja. Bei der Atom-Abstimmung verwiesen die Atom-Lobbyisten auf das Energiegesetz welches den Atomausstieg beinhalte. Und nun wird gar noch dieser Resten Vernunft bekämpft. Die ewig gestrigen wollen zurück in den konzeptlosen Atom-Wahnsinn. http://www.energie-wende-ja.ch Facebook  aee Suisse

 

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Leibstadt: Jetzt auch noch Probleme mit der Abluft des Turbinenkondensators

SWR Leibstadt: Jetzt auch noch Probleme mit der Abluft des TurbinenkondensatorsDer Turbinenkondensator dient zur Rückkühlung des Reaktorwassers um es mit der Speisewasserpumpe wieder zurück in den Reaktor speisen zu können.

Die Filteranlage filtert das durch den Turbinenkondensator strömende Wasser und entsorgt die darin enthaltenen Abgase die aus dem Reaktorbetrieb entstehen.

KondensatorMaschinenhalleLeibstadt Leibstadt: Jetzt auch noch Probleme mit der Abluft des Turbinenkondensators

Aus Baugeschichte und Technische Beschreibung KKL 1980

Gemäss dem Anlagenbeschrieb, befindet sich im AKW Leibstadt für die Filterung Turbinenkondensators ein Powdexfilter.

Die Entlüftung des Powdexfilter geht dann auf die Abluftreinigungsanlage welche heute am 18. Feb. 2017 zur erneuten Abschaltung des AKW führte. Die Abluft kann wie obig genannt allerlei Aerosole (in Luft gelöste Bestandteile) beinhalten welche wiederum von der Abluftanlage gefiltert werden müssen.

Versagt die Abluftfilterung gelangt Radioaktive Abluft aus dem Abluftkamin in die Umgebung. Weiter könnte sich im Powdexfilter Wasserstoff ansammeln dessen Entsorgung über die Abluftanlage verhindert ein zündfähiges ansammeln des Wasserstoffs.

Powdex Verfahren Leibstadt: Jetzt auch noch Probleme mit der Abluft des Turbinenkondensators

Aus Grosse Dampfkraftwerke, Dr. Ing. Karl Schröder, Springerverlag 1966

Powdexfilter Leibstadt: Jetzt auch noch Probleme mit der Abluft des Turbinenkondensators

Aktuelle Meldung von heute 18. Feb. 2017 auf der Homepage des AKW Leibstadt

Das ENSI zum Vorfall

Powdexfilter


1989 gab es schon mal eine Abschaltung aufgrund eines Versagens der Turbinenkondensator Abgasanlage

Steuerluftausfall im Bereich AbgasanlagelHotwelI-Niveauregelung führt LU Scram und Ausfall der Hauptwärmesenke, 1989
Bei einer Freischaltung im Werkluftnetz wurde irrtümlich die Steuerluftversorgung der Abgasanlage und der Hotwell-Niveauregelung abgesperrt. (Unter Hotwell-Niveau ist der Füilstand des Kondensatsammelbehälters des Turbinenkondensators zu verstehen.) Der daraus resultierende Ausfall der Abgasanlage bewirkte einen Turbinentrip mit nachfolgendem Scram und Verlust der Hauptwärmesenke wegen Ausfall der Kondensatpumpen. Es wurden eine Reihe von Massnahmen als Folge dieses Ereignisses durchgeführt, von denen nur einige erwähnt werden, wie: Hauptabsperrungen des Steuerluftnetzes werden offen verriegelt und Druckverluste in den Steuerluftteilnetzen alarmiert. Sicherheitstechnisch ist das Ereignis als Scram mit Verlust der Hauptwärmesenke einzustufen. Das Ereignis brachte wichtige Erkenntnisse über die Bedeutung von Hilfssystemen.

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Leibstadt: Immer wieder Probleme mit Brennelementen

¨BrennstabLokalÜberhitzt Leibstadt: Immer wieder Probleme mit Brennelementen

Einzelne Brennelemente im AKW Leibstadt (Siedewasserreaktor) weisen Oxydationsschäden auf, weshalb das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI dem AKW nach der Revision im August 2016 keine Bewilligung erteilt hat, den Reaktor wieder einzuschalten. Die Oxydation der Brennelemente ist auf den mangelnden Kühleffekt des Reaktorwassers an den Brennelementen mit lokaler Überhitzung und in der Folge einer punktuellen Oxydation der Brennelemente zurückzuführen. Bei lokaler Überhitzung der Brennelemente bildet sich auf diesen ein Film aus Dampfblasen, welcher die Brennstäbe vom Kühlwasser isoliert. Dadurch erhitzen bzw. überhitzen sich die Brennstäbe, denn wegen des Films von Dampfblasen kommt zu wenig umfliessendes Kühlwasser in direkten Kontakt mit den, Hüllrohren der nuklearen Brennstoffelemente. Dieses Phänomen wird als «local Dryout» bezeichnet.

Bild: Lokale Überhitzung eines Brennelements kann zu Hüllrohrdefekten führen

Unverantwortlich: Der Betreiber des AKW Leibstadt plant das AKW in nächster Zeit wieder ans Netz zu bringen, dies obwohl die Schadensursache der Brennelementeüberhitzung nicht vollumfänglich bekant ist.

Factsheet zu den Brennstabproblemen im AKW Leibstadt

Wie funktioniert ein Siedewasserreaktor: Prinzip des Siedewasserreaktors *,ppt


Weiterführende Links:

Medien

Aargauerzeitung 03.02.2017

Südkurier 03.02.2017

Stuttgarter Nachrichten 03.02.2017

NZZ 02.02.2017

srf 01.02.2017

Tagesanzeiger 01.02.2017

srf 19.12.2016

Aargauerzeitung 23.11.2016

Tagesanzeiger 16.06.2016

Luzerner Zeitung 11.02.2017

Betreiber Behörden:KKL 19.12.2016

ENSI (1) 19.12.2016

ENSI (2) 19.12.2016

HSK 1997

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Benken Januar 2017, Heisse Zelle für heissen Abfall

BenkenJan2017 Benken Januar 2017, Heisse Zelle für heissen Abfall

Eine Heisse Zelle könnte das Weinland als Supplement zu einem Endlager erhalten. Was in einer Heissen Zelle gemacht wird und welche Risiken von ihr ausgehen, erklärte einer, der AKW von innen kennt.

Folienvortrag 2017_01_22_KLAR_Sterntreffen

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Geordneter Atomausstieg

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Stilllegungsplanung für alle Schweizer AKW!

AMUSLOGO Stilllegungsplanung für alle Schweizer AKW!Im Oktober 2013 kündete die BKW die Stilllegung ihres AKW Mühleberg bis Ende 2019 an. Um die Stilllegung „vernünftig“ planen zu können brauche sie die Zeit bis 2019.

Der Stilllegungsplan sollte schon längst vorhanden sein!

Artikel 22 des Kernenergiegesetz 2003: „Der Bewilligungsinhaber ist für die Sicherheit der Anlage und des Betriebs verantwortlich. Dazu muss er insbesondere: den Plan für die Stilllegung oder das Projekt für die Beobachtungsphase und den Plan für den Verschluss der Anlage nachführen.“

APOStillegungsplan Stilllegungsplanung für alle Schweizer AKW!

Meldung der AXPO im Juni 2016

Der Stilllegungsplan Mühleberg müsste also schon längst vorhanden sein, ist er aber nicht sonst bräuchte die BKW nicht bis 2019 für die Umsetzung. Nun meldete im Sommer 2016 auch Beznau an die Stilllegung zu planen. Was läuft hier falsch?

 

Das 2013 zweiundvierzig Jährige AKW Mühleberg ist Baugleich zu den Fukushimareaktoren, der GAU in Japan brachte die BKW unter Zugzwang. Grosse Nachrüstungen wären nötig geworden und dies in einem schwierigen Marktumfeld mit sinkenden Strompreisen. Dieser Sicherheitstechnische und Ökonomische Druck führte zum Stilllegungsentscheid der BKW. Um jedoch noch etwas Zeit zum Weiterbetrieb zu schinden, gab sie bekannt dass die Stilllegungsplanung Jahre in Anspruch nimmt. Der Hintergedanke, solange wir das AKW noch betreiben haben wir wenigstens einen Kostendeckungsbeitrag und könne unsere Techniker für die Stilllegung beschäftigen. Ein nicht ganz falscher Gedanke, wäre jedoch ein belastungsfähiger Stillegungsplan vorhanden gewesen hätte das AKW schneller ausser Betrieb genommen werden können. Eine weitere Entschuldigung beruht darauf das der Stilllegungsplan noch vom Bund genehmigt werden muss.

Und hier, genau hier liegt der Fehler. Weshalb muss ein Stilllegungsplan der laut Kernenergiegesetz seit Jahren bereit stehen sollte noch genehmigt werden, wieso kann man den nicht aus der Schublade ziehen und umsetzen? Wieso ist der Stilllegungsplan der vorhanden sein sollte nicht Bewilligt! Was wenn ein AKW aus einer Notlage Konkurs geht (Leibstadt und Gösgen sind nahe dran) oder wegen eines Unfalls stilllgelegt werden muss?

Stilllegungsplanung für alle Schweizer AKW!

Die einzige logische und ökonomisch richtige Lösung würde heissen, alle Schweizer AKW müssen eine genehmigte Stilllegungsplanung zur Hand haben. Es kann nicht sein dass die AXPO wie im Juni 2016 vermeldet, erst heute Ihre Planung an die Hand nimmt. Die Abstimmung zum“Geordneten Ausstieg“ wird hoffentlich auch dahingehend wirken dass der Artikel 22 des Kernenergiegesetzes richtig ausgelegt wird. Wer ein AKW bis zur terminierten Abschaltung betreibt muss einen bewilligten Stilllegungsplan innehaben! Wenn die Betreiber ein terminiertes Ausstiegszenario mit bewilligtem Stillegungsplan terminieren sind sie auch auf einen Unfall oder Konkurs vorbereitet. Der Betreiber oder sie die den Schaden übernehmen können abschalten und die Stilllegung insofern die Finanzierung vorhanden ist sofort angehen.

Abschaltung, Stilllegung ein Verwirrspiel!

Mit dem Begriff Stilllegung wird oft gespielt.  Atombefürworter betonen dass die Stilllegung Jahre in Anspruch nimmt und serös geplant werden muss, das stimmt aber eben nur teilweise. Hier ist zu Unterscheiden zwischen Abschaltung oder im Fachjargon „Einstellung des Leistungsbetriebs“ gegenüber der Stilllegung.

Abschaltung: Bereits x-fach mussten in der Schweiz aufgrund von Sicherheitsrisiken Reaktoren abgeschaltet werden. Eine solche  „Notabschaltunge“ dauert Sekunden und nicht Tage oder Jahre. Jederzeit muss ein AKW innert Sekunden abgeschaltet werden können dazu sind all die „Sicherheitssysteme“ im AKW vorhanden (aus technischen Gründen bei älteren AKW weniger als bei neueren AKW weshalb die Initiative zum geordneten Ausstieg auch die alten AKW Beznau und Mühleberg zuerst abschalten will).

Stilllegung: Unter dem Begriff Stilllegung versteht man die Nachbetriebszeit (die Zeit nach der Abschaltung des AKW in der immer noch hochradioaktive Brennstäbe im AKW lagern ~5Jahre) sowie den Rückbau (Das zerlegen des AKW und entfernen der Radioaktiven Teile aus dem AKW). Am Ende der Stilllegung sollte das AKW-Gebäude frei von Radioaktivität sein (Dekontaminiert) und kann entweder weitergenutzt werden oder wird auf die Grüne Wiese zurückgebaut.

„Theoretisch könnte man dann wieder Kühe auf der Wiese grasen lassen und die Strahlenfreie Milch trinken.“

SolangeSieSicherSind Stilllegungsplanung für alle Schweizer AKW!

Solange sie Sicher sind lassen wir sie laufen

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Vortrag zur Abstimmung „Geordneter Atomausstieg“

Podium Vortrag zur Abstimmung Geordneter Atomausstieg

Vortragsfolien *.ppt

01.11.2016

Utzenstorf

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Ja zum Atomausstieg Vortrag zur Abstimmung Geordneter Atomausstieg
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AKW – Alterungsprobleme

Untenstehende Präsentation soll Materialalterungsprobleme in Schweizer-AKW aufzeigen.

Bauteile in AKW wie auch in anderen Prozessanlagen sind Vibrationen, Druckschlägen, Temperaturunterschieden während Jahren ausgesetzt. Kein Wunder entstehen Risse & Leckagen  in Leitungen, Pumpen usw.

Altersschaden AKW   AlterungsproblemeLink zur Präsentation *.pdf

 

Reaktordruckbehälter Beznau wie weiter?

Artikel 925 Blasen im RDB Beznau

BEznau 925 Blasen AKW   Alterungsprobleme

Der Beznau Direktor im Interview; Wir werden Ende 2016 wieder ans Netz gehen

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Stilllegung von AKW / Decommissioning nuclear power stations

Eine Sammlung von Erfahrungen zur Stilllegung und dem  Rückbau von AKW

BuchStillegung Stilllegung von AKW / Decommissioning nuclear power stations

EU struggles with clean-up costs of ageing nuclear plants

Biblis Eine Stadt vor der Herausforderung der Stilllegung Ihres AKW

Japan, US, France teaming up on reactor decommissioning

Vattenfall develops tools to handle Brunsbüttel barrels

So absurd umständlich verschrotten wir unsere AKWs

Rückbau und Einschluss gegeneinander abwägen

Schneller AKW-Rückbau nicht vorrangig

AKW-Rückbau: Cluster bündelt internationale Expertise

Heikle menschliche Faktoren beim AKW-Rückbau

Darum dauert es so lange, ein Atomkraftwerk abzubauen

Rückbau Film arte

Rückbau Würgassen Werbung des Betreibers eon (D)

Rückbau Greifswald (ex DDR)  Rückbau Greifswald Film2


AKW in sicherem Einschluss (D)  RechtlicheGrundlagen

 


Kutscher glaubt aber, dass die Atomkonzerne den Rückbau selber organisieren und nur gezielt Aufträge an Spezialisten vergeben werden. So könnten sie möglichst viele eigene Arbeiter einsetzen. Das könnte den Rückbau aber verzögern. „Eine große Beteiligung der Betriebsmannschaft ist wirtschaftlich nicht sinnvoll“, sagt Kutscher, „die Motivation der Arbeiter, ein Kernkraftwerk abzubauen, ist gering, wenn sie vielleicht 30 Jahre in der Anlage gearbeitet haben“. Das hat Nukem bei Projekten in Bulgarien und Litauen erfahren.

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2016.04.26 „30 Jahre Tschernobyl“

Tschernobyl1 2016.04.26 30 Jahre Tschernobyl

Veranstaltungsreihe zum Tschernobyl Jahrestag in Bern

Das ganze Programm als *.pdf Dokument

NICHT VERGESSEN – 30 Jahre Tschernobyl – 5 Jahre Fukushima

Boexli 2016.04.26 30 Jahre Tschernobyl Kino 2016.04.26 30 Jahre Tschernobyl

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